Gymnasium auf den Seelower Höhen

Schulprogramm



Gymnasium mit offenem Ganztagsangebot

für die Sekundarstufe I

Gymnasium auf den Seelower Höhen

Gymnasium auf den Seelower Höhen

Bertolt-Brecht-Str. 3

D-15306 Seelow

Tel.: (03346) 415 / Fax: (03346) 843030

e-mail: Gymnasium.Seelow@t-online.de Internet: www.Gymnasium-Seelow.de



Inhalt

Das Schulprogramm als Prozess
Unser Leitbild
Unser Gymnasium, unsere Schüler, unsere Eltern, unsere Lehrer
Chronik
Der Unterricht am Gymnasium auf den Seelower Höhen
Deutsch
Fremdsprachen
Mathematik und Naturwissenschaften
Gesellschaftswissenschaften
Kunst, Musik & Darstellendes Spiel
Sport
Der "offene Ganztag" für die Schüler der Sekundarstufe I
Entwicklung von Medienkompetenz
Förderung, Beratung und Betreuung
Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern
Fortbildung für Lehrkräfte am Gymnasium auf den Seelower Höhen
Evaluation
Konzept für die Studien- und Berufsorientierung der Sekundarstufe II
Unser Plan für das Schuljahr 2011/12
Schulfahrtenkonzept 2011/2012
Konzept für die Orientierung auf Studium, Berufsausbildung und Arbeitswelt
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3. Auflage Juni 2011

Das Schulprogramm als Prozess  ↑ Inhalt  ↑

Mit diesem Schulprogramm möchten wir Schüler1 und Eltern, mithin alle an unserer Schule interessierte Menschen, darüber informieren, was wir erreichen wollen. Gleichzeitig ist es für uns ein wichtiges Instrument der Planung, Gestaltung und Überprüfung unserer Arbeit.


Dieses Schulprogramm ist ein Gemeinschaftswerk, das eine Schaffensperiode von über 2 Jahren widerspiegelt. Seine Erarbeitung begann im Herbst 2006. Schüler, Eltern und Lehrer haben die Leitideen sowie die konkrete Arbeitsplanung einschließlich der Verantwortlichkeiten vielfach diskutiert. Durch eine Tagung mit Professor Otto Herz, als Moderator, erhielt die Erarbeitung besondere Impulse.

Zusätzlich konnten wir jene Erfahrungen nutzen, die wir seit der Entwicklung unseres ersten Schulprogramms im Jahr 1999 und dessen Überarbeitung im Jahr 2003 sammelten.

Geleitet wurde die Arbeit durch die Steuergruppe, die jetzt auch die Verantwortung für das Fortschreiben des Programms, des Arbeitsplans sowie die schulinterne Evaluation trägt.

Hinzu kamen die Ergebnisse der Befragung „Selbstevaluation in Schulen“ (SEIS) im März 2007. Als „Ist-Analyse“ beeinflusste sie maßgeblich den Entwicklungsprozess.

Diese Einbindung Aller ist fester Bestandteil gewesen und auch geblieben. Die Auswertung der SEIS-Ergebnisse war ein Prozess für sich, in den neben Schülern, Eltern und Lehrern auch Vertreter des Schulträgers und des Staatlichen Schulamtes eingebunden waren.

Die Auswertungen mehrerer Meinungsbilder waren Gegenstand weiterer Diskussionen in allen schulischen Gremien. So ist das „Projekt Schulprogramm“ bis heute Anlass und Gegenstand der Diskussion über Inhalte und Methoden geblieben. Darüber hinaus haben wir für unsere Arbeit die Ergebnisse der Schulvisitation berücksichtigt, an der sich unser Gymnasium im Rahmen eines Pilotprojekts im Land Brandenburg im März 2005 freiwillig beteiligt hat.


Aber nicht allein das Vorhandensein dieser repräsentativen Daten bot Anlass für die Überarbeitung unseres Schulprogramms. Es existierten überdies eine Vielzahl neuer Bedingungen und Herausforderungen, wie etwa die Profilierung als „offene Ganztagsschule“ oder die Verkürzung der Schulzeit auf 12 Jahre.


Der Rückgang der Schülerzahlen in einer veränderten Schullandschaft veranlasste uns zu Überlegungen, wie wir die Qualität und Attraktivität unseres Gymnasiums als einer bedeutsamen Bildungseinrichtungen im Landkreis Märkisch Oderland und in der Kreisstadt Seelow nicht nur halten, sondern auch verbessern können.

Leistungsbereit, kommunikativ, werteorientiert und selbstbewusst in die Zukunft.

Unser Leitbild  ↑ Inhalt  ↑

Wir wollen junge Menschen in ihrer individuellen Entwicklung fördern, damit sie ihr Leben in unserer Gesellschaft kompetent gestalten können. Dafür bieten wir ihnen eine pädagogisch differenzierte, wissenschaftspropädeutische Allgemeinbildung.

Deshalb

sind wir eine Schule, in der jeder bestmögliche Ergebnisse in einer angenehmen Arbeits-atmosphäre erbringen kann. Leistungsbereitschaft wird anerkannt, gefordert und gefördert. So schaffen wir eine solide Grundlage für das Leben in einer sozialen Leistungsgesellschaft.
(Leistung)

Deshalb

sind wir eine Schule, in der sich alle wohl fühlen und jeder seinen Platz finden kann. Unsere Schule versteht sich als Lebensraum und will jedem helfen, sich selbst zu erkennen und sich in unserer Gesellschaft sowie in einer globalen Welt orientieren zu können. (Identifikation)

Deshalb

sind wir eine Schule, in der gegenseitiges Verstehen die Voraussetzung gemeinsamen Arbei-tens ist. Daher gehen wir offen, sachlich und respektvoll in Konfliktsituationen miteinander um; das Konfliktmedium ist das Wort, die Verständigung das Ziel. (Kommunikation)

Deshalb

sind wir eine Schule, in der auf der Grundlage eines Wertekonsenses Regeln für das Zusammenleben bestehen. Eigenverantwortung und Engagement sind das Ziel dieses Prozesses, der gemeinsam gestaltet wird. (Regeln und Verantwortung)

Unser Gymnasium, unsere Schüler, unsere Eltern, unsere Lehrer  ↑ Inhalt  ↑

Das Gymnasium auf den Seelower Höhen ist seit über 50 Jahren eine höhere Bildungs-einrichtung. Wir bieten als öffentliche Schule mit dem Landkreis als Schulträger, eine kosten-lose, hochwertige und wissenschaftspropädeutische Allgemeinbildung an, die unseren Absol-venten einen souveränen Einstieg in die akademische oder berufliche Laufbahn ermöglicht.

Die Bildung und Erziehung in unserem Gymnasium ist an keine Weltanschauung oder Religion gebunden, wenngleich diese auch thematisiert werden. Für unsere Arbeit sind zudem regionale, soziale Aspekte sowie Besonderheiten unseres schulischen Lebens relevant.


An unserem Gymnasium lernen gegenwärtig (Schuljahr 2009/10) etwa 440 Schüler, die von 39 Lehrkräften unterrichtet und betreut werden. Das Einzugsgebiet in unserer ländlichen Region ist eines der größten bundesweit, so dass die Unterrichtszeiten auch durch den Schü-lertransport bestimmt werden. Durch den Geburtenrückgang im Land Brandenburg und die Abwanderung aus der Region sind die Schülerzahlen noch bis ins folgende Schuljahr rück-läufig, dann aber stabil:

Schuljahr

Anzahl der Schüler

Anzahl der Lehrkräfte

1949

42


2002/03

734

54

2005/06

658

55

2006/07

671

53

2007/08

544

49

2008/09

495

42

2009/10

440

39

2010/11

382

35

2011/12

395

35

Tab. 1: Anzahl der Schüler bzw. der Lehrkräfte

Gegenwärtig gibt es in den Jahrgängen 7 – 10 jeweils drei Klassen, denen ein großes Spektrum an Unterrichtsfächern angeboten wird. Ab der Klassenstufe 9 belegen die Schüler zudem ein Wahlpflichtfach und Schwerpunktfächer. Ab der Klassenstufe 11 werden Leistungs- und Grundkurse gewählt. In der Sekundarstufe II legen wir unter Beachtung der rechtlichen Vorgaben wiederum Wert auf fachliche Vielfalt. Für die Schüler der Sekundar-stufe I eröffnen wir im Rahmen des „offenen Ganztages“ zusätzliche Möglichkeiten der Betreuung, Erziehung, sinnvollen Freizeitgestaltung sowie zum Lernen und Üben, häufig gemeinsam mit dem eigenen Fachlehrer.

Unsere Schule besteht aus vier Gebäuden mit einem umfassenden Raumangebot. Die technische Ausstattung entspricht den aktuellen Standards, um einen modernen Unterricht in allen Fächern zu ermöglichen. Dazu zählen drei PC-Räume, die nicht nur vom Informatik-Unterricht genutzt werden. Neben „mobilen Medienstationen“, in den einzelnen Fachbe-reichen, die an das Schulnetz und Internet angeschlossen sind, gehören in allen Räumen Overheadprojektoren zur Grundausstattung. Darüber hinaus gibt es für den Unterricht etliche Videorekorder, Kameras, Fernseher, CD-, DVD - Player und Beamer als Präsentations­technik.

Organisatorisch basiert unsere Arbeit in der Sekundarstufe I auf dem Kernraumprinzip. Es verbindet die Vorzüge des Unterrichts in einem Klassenraum mit den Erfordernissen des Arbeitens in Fachräumen.

Raumart

Anzahl

Allgemeine Unterrichtsräume

20

Fachräume für den sprachlich-künstlerischen Bereich

6

Fachräume für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich

7

Fachräume für den gesellschaftswissenschaftlichen Bereich

6

PC-Räume

3

Sporthalle, Sportplatz, Cafeteria mit Bühne und Bibliothek


Tab.2: Anzahl und Art der Unterrichtsräume

In der Cafeteria stehen den Schülern neben drei Kursräumen eine Bibliothek mit zahlreichen Lehrbüchern, zusätzlicher Literatur, vier Computern (mit Internetanschluss) für die selbständige Arbeit sowie ein Kopierer zur Verfügung. Des Weiteren besteht hier die Möglichkeit, einen Imbiss oder ein Mittagessen einzunehmen sowie die Pausen und Freistunden zu verbringen. Die variable Bühne erlaubt es zudem, unterschiedliche kulturelle Veranstaltungen den jeweiligen Bedingungen entsprechend zu gestalten.

Für den Sportunterricht steht neben der auf dem Schulgelände befindlichen Sporthalle auch das renovierte Stadion des Sportvereins Victoria Seelow e. V. mit einer Tartanbahn zur Ver-fügung. Darüber hinaus können die Schüler die Tennisanlage des Tennisclubs Seelow e.V. nutzen.

Selbstevaluation in Schulen

Im Schuljahr 2006/07 haben wir unsere Arbeit einer kritischen Qualitätsprüfung im Rahmen der schulinternen Selbstevaluation (SEIS) unterzogen. Diese Studie wurde durch die Bertelsmann-Stiftung und das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport initiiert und geför-dert. Alle Lehrkräfte sowie die Schüler der 9. und 11. Jahrgangsstufe und ihre Eltern sollten ihre Beo­bachtungen und Wahrnehmungen zum Schulleben wiedergeben.

Gruppe

Befragte

absolut

Rücklaufquote absolut

Rücklaufquote

in %

Schüler – Klasse 9

78

71

91

Eltern – Klasse 9

78

62

79

Schüler – Klasse 11

139

130

94

Eltern – Klasse 11

139

118

85

Lehrer

51

43

84

Tab. 3: Beteiligung von Schülern, Eltern und Lehrern an der Befragung

Die Ergebnisse geben Auskunft über die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags der Schule, zur Qualität des Lernens und Lehrens, sowie der Führung und des Managements, zum Schulklima und zur Schulkultur und letztlich zur Schul­zufriedenheit aller Beteiligten. Besonders interessant ist die Vergleichbarkeit der Schulen innerhalb Brandenburgs und im Bundesgebiet, die zeitgleich an der Befragung teilnahmen.

Die Auswertung bescheinigt unserer Schule ein hohes Niveau hinsichtlich der Erfüllung ihres Bildungs- und Erziehungs­auftrags. Die über­wiegende Mehr­zahl der Schüler schätzt das hohe Leistungs­niveau und fühlt sich wohl. Sie sind überwie­gend mit dem, was und wie sie im Unterricht lernen, zufrieden, sehen sich gefordert und gefördert und pro-fitieren von den Methoden und Lernstrategien.


Die große Mehrheit der Eltern schickt ihre Kinder gerne in unser Gymnasium und schätzt die sichere und freundliche Atmo-sphäre sowie das intensive und effiziente Arbeiten im Unterricht. Sowohl die Schüler als auch die Lehrkräfte bestätigen mehr-heitlich diese Aussage.


Wenngleich die Mehrheit der Schüler Zufriedenheit mit der Gestaltung des Unter-richts äußert, so wünschen sie sich transparentere Kriterien für die Bewertung von Leistungen und eine stärkere Einbeziehung.


Viele der befragten Schüler, Eltern und Lehrkräfte fordern einen stärkeren Bezug zur Öffentlichkeit, mehr Beteiligung an schul-internen Entscheidungen und eine deutlich sichtbare Würdigung erbrachter schulischer und außer­schulischer Beiträge.





Darauf haben wir unmittelbar z. B. mit Schulveranstaltungen zur Zeugnisausgabe und schulinterner Würdigung von Schülerleistungen reagiert. Die im Rahmen einer Befragung derselben Schülerklientel im Februar 2009 eingeholten Antworten bestätigen erneut die gute Qualität des Unterrichts und lassen erkennen, dass wir im Bereich der Würdigung von Leistungen ein Stück vorangekommen sind. Weniger positiv wird hingegen die Art des Zu-standekommens von Verhaltensregeln und der Grad ihrer Akzeptanz eingeschätzt.

Als Informationsquelle stehen neben der Internetseite unseres Gymnasiums www.Gymnasium-Seelow.de und dem Schulporträt auf dem Brandenburgischen Bildungsserver (www.bildung-brandenburg.de/schulportraets/) auch der Elterntag im Oktober eines jeden Jahres, sowie das jeweils am Schuljahresende erscheinende Jahrbuch zur Verfügung. Selbstverständlich können sich Interessenten jederzeit mit Fragen oder Anregungen an alle Lernende, Lehrende und die Schulleitung wenden.



Teilnahme an der Schulvisitation im Land Brandenburg


Unser Gymnasium wurde bereits zweimal einer Schulvisitation unterzogen. Nach der Pilot-phase im Jahr 2005 kam es im November 2009 zur eigentlichen Visitation. In den jeweiligen Visitationsberichten wurden die überwiegend vorhandenen positiven Ergebnisse und Stärken unserer pädagogischen Arbeit nachvollziehbar herausgearbeitet. Wir erhielten aber auch ge-zielte Hinweise auf unsere Defizite, mit denen wir uns im Kollegium in der Folgezeit beson-ders auseinandersetzen, mit dem Ziel, die Qualität unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit stetig zu verbessern.

Chronik   ↑ Inhalt  ↑

1949

Gründung und Eröffnung der Erweiterten Oberschule (EOS) Seelow in der Ernst-Thälmann-Straße

1952/53

Erste Abiturprüfung mit 30 Schülern

1953

Volksaufstand in der DDR: Flugblätter werden auch in unserer Schule gefunden; Flucht und Verhaftung einiger Schüler und Lehrer

1958/59

Einführung eines Unterrichtstages in der Produktion (UTP)

1962

In der vierjährigen Oberschulzeit konnten mit dem Abitur Facharbeiterbriefe (z. B. Bauarbeiter, Gärtner) erworben werden.

1973

Schulneubau in der Bertolt-Brecht-Straße 3 (heutiger Standort)

Oktober 1974

Schule erhält den Namen „Karl Marx“

1982

Umwandlung der EOS in eine Polytechnische Oberschule - POS (Klasse 1-10) mit EOS - Stufe (Klasse 11-12)

1986/87

Einführung des Faches Informatik (Kl. 11)

1989/90

Politische Wende in der DDR, Bildungsreform, Schulstrukturen in Brandenburg in Anlehnung an das Partnerland Nordrhein-Westfalen

1991

Gymnasium etabliert sich vierzügig; anwachsende Schülerzahlen führen zu einer problematischen Raum- und Unterrichtssituation

1994/95

Erste Abiturprüfung nach neuem Recht

März 1996

Einweihung eines weiteren Unterrichtsgebäudes mit 16 Klassenräumen, 4 Nebenräumen und einem Lehrerzimmer

Mai 1997

Neuer Name: „Gymnasium auf den Seelower Höhen“

1999-2004

Teilnahme am Programm der Bund-Länder-Kommission: „Qualitäts­verbesserung an Schulen und Schulsystemen“ (Brandenburg: SeSuS)

Juni 1999

Teilnahme von 89 Schülern an der Qualitätsunter­suchung an Schulen zum Unterricht im Fach Mathematik des Landes Brandenburg (QuaSUM)

August 2001

Aufnahme der ersten Leistungsprofilklasse (Vorläufer für einen auf 12 Schuljahre verkürzten Abiturlehrgang)

Juni 2002

Gestaltung eines Mittelaltermarktes im Rahmen der 750-Jahr-Feier der Stadt Seelow

November 2002

2. Platz beim Wettbewerb „Innovative Schulen“

Mai 2003

Festveranstaltung „50 Jahre Abitur“

April 2004

Beginn der Partnerschaft mit der senegalesischen Partnerschule (Lycée Rufisque) mit regelmäßigem Lehrer/Schüler-Austausch

August 2004 bis

Juli 2006

Gymnasium nimmt am COMENIUS Programm der EU teil: Thema: Umwelt und Ernährung mit Partnerschulen aus Ballymena (Nordirland), Strasbourg (Frankreich), Domodossola (Italien) und Jerez de la Frontera (Spanien)

März 2005

Teilnahme an einer der Pilot-Schulvisitationen im Land Brandenburg

August 2006

Eröffnung des offenen Ganztags für die Sekundarstufe I

Juni 2007

Einführung des Ehrenbuchs des Gymnasiums

August 2007

Eröffnung der Cafeteria

November 2009

Schulvisitation

September 2011

Jubiläum: 20 Jahre Gymnasium

Der Unterricht am Gymnasium auf den Seelower Höhen  ↑ Inhalt  ↑

Der Unterricht ist die Hauptsache unserer Schule. Alle Schüler und Lehrer sind gemeinsam bestrebt, den Unterricht interessant, effizient und abwechselungsreich zu gestalten, so dass alle Beteiligten einen Gewinn an Wissen, Kompetenzen und Lebensqualität inmitten einer an-genehmen Arbeitsatmosphäre erfahren.

Unser Verständnis von Lernen bezieht sich sowohl auf kognitives, als auch auf soziales Lernen. Unsere Schüler sollen bei uns alle jene Kompetenzen entwickeln und ausbilden können, die ihnen ein selbständiges Denken und Handeln ermöglichen. Unsere Schule leistet im Sinne des lebenslangen Lernens ihren Teil.

Die Grundlagen für die Unterrichtsgestaltung sind neben den rechtlichen Bedingungen, Fantasie, Kreativität und Engagement.

Einige Schwerpunkte

Sekundarstufe I :

- an die Grundschule anknüpfen, auf die gymnasiale Oberstufe vorbereiten.


Sekundarstufe II:

- an die Sekundarstufe I anknüpfen, auf Hoch-, Fach- und Berufsschule vorbereiten.

Deutsch  ↑ Inhalt  ↑

Der besondere Beitrag der „Muttersprache“ in Form des Faches Deutsch zur Grund- bzw. Allgemeinbildung eines Heranwachsenden ist von J. G. Herder treffend beschrieben worden:

„Was je der Geist der Menschen aussann, was die Weisen der Vorzeit dachten, kommt, wenn es mir die Vorsehung gegönnt hat, allein durch Sprache zu mir. Durch sie ist meine denkende Seele an die Seele des ersten und vielleicht des letzten Menschen geknüpfet: kurz, Sprache ist der Charakter unserer Vernunft, durch welchen sie allein Gestalt gewinnet und sich fortpflanzt.“


Im Mittelpunkt des Deutschunterrichts stehen folglich die Lernenden als lesende, schreibende, sprechende und urteilende Individuen. In seiner Verbindung von sprachlicher Qualifizierung und ästhetischer Bildung werden die Schüler zur selbstständigen und kompetenten Teilnahme am kulturell-ästhetischen, geistigen, politischen und gesellschaftlichen Leben befähigt. Damit werden sie zunehmend in die Lage versetzt, ihre persönliche und soziokulturelle Identität zu bestimmen. Die Lernenden erschließen sich unterschiedliche Texte in der Vielfalt der jeweiligen Inhalte, Formen, Sprachen und Weltsichten. Sie gewinnen durch Rezeption und Produktion von Texten sprachliche Sicherheit sowie ästhetische und soziale Erfahrungen. Zudem entwickeln sie im alltagssprachlichen und wissenschaftlichen Diskurs ihre Fähigkeit, sich mit eigenen und fremden Positionen auseinanderzusetzen und deren Kernideen ver-mitteln zu können. Diskursfähigkeit stellt für uns eine Grundvoraussetzung demokratischer Partizipation sowohl in der Schule als auch in der Gesellschaft dar.

Der Deutschunterricht in der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe hat zudem eine wissenschaftspropädeutische und berufsvorbereitende Funktion, weil er auf die Befähigung der Heranwachsenden abzielt, Theorieansätze und Problemlösungsangebote in Beziehung zu setzen und zunehmend das eigene Handeln kritisch zu reflektieren. Sie nähern sich Sach-verhalten fragend an und erproben eigene Lösungsansätze.

Um diese Ziele zu erreichen, bieten wir im Unterricht und unterrichtsergänzend an:

Deutsch – wir haben was zu sagen.

Fremdsprachen  ↑ Inhalt  ↑

Am Gymnasium auf den Seelower Höhen werden folgende Fremdsprachen angeboten:

Englisch

- als erste Fremdsprache ab Klasse 7 (an die Grundschule anknüpfend),

Französisch oder Russisch

- als zweite Fremdsprache beginnend mit der Klasse 7.

Für alle drei o. g. Fremdsprachen besteht die Möglichkeit am Ende der 10. Klasse eine münd-liche Prüfung und im Abitur jeweils die schriftliche oder mündliche Prüfung abzulegen.

Latein

- fakultativ als dritte Fremdsprache ab Klasse 9; „Latinum“ am Ende der 12. Klasse.

Fremdsprachenkompetenz ist für uns ein wesentliches Merkmal moderner Persönlichkeiten und wird in unserer globalen, multikulturellen Welt immer mehr zu einem Element aller Lebens- und Arbeitsbereiche sowie zur Voraussetzung von Studium, Aus- und Fortbildung. Unsere Schüler sollen sich in mindestens zwei Fremdsprachen souverän mündlich und schrift-liche verständigen können. Zudem verstehen wir sie als Schlüssel zu anderen Kulturen. Neben dem Erlernen dieser Sprachen im Unterricht haben unsere Schüler die Möglichkeit, an Sprachreisen teilzunehmen (vgl. „Schulfahrtenkonzept“), um dabei in authentischen Situa-tionen die Sprache praktizieren und ihre Fähigkeiten erweitern zu können.

Schulpartnerschaften und internationale Projekte:

Förderung und Anerkennung besonderer fremdsprachlicher Leistungen

Fremdsprachen erlernen – wir sind multikulturell.

Mathematik und Naturwissenschaften  ↑ Inhalt  ↑

Dieser Bereich umfasst neben Mathematik die Fächer: Biologie, Physik, Chemie, WAT (Wirtschaft-Arbeit-Technik) und Informatik.

Im Mathematikunterricht entwickeln die Schüler ein besseres Verständnis mathematischer Problemstellungen, Sachverhalte, Begriffsbildungen und Theorien.

Experimentieren, Beobachten, Analysieren, Auswerten, Protokollieren, Begriffs- und Modell-bildung u. a. sind jene praktischen und kognitiven Fähigkeiten, zu denen unser naturwis-senschaftlicher Unterricht die Schüler motiviert und befähigt. Sie diskutieren über die Bedeu-tung der Mathematik und Naturwissenschaften in modernen Gesellschaften, insbesondere für die Entwicklung zukunftsweisender Technologien. Aspekte, wie Verantwortung und Ethik spielen auch in diesen Fächern eine Rolle.

Unseren Schülern werden in der Sekundarstufe I grundlegende Kenntnisse im Umgang mit dem PC und der Bedienung von Standardsoftware vermittelt. In der Sekundarstufe II können dazu neue Kenntnisse und Fertigkeiten erworben, vorhandene erweitert und vertieft werden z. B. das Erlernen des Programmierens. Das Gymnasium ist als zertifiziertes Testcenter für den europäischen Computerführerschein anerkannt. Die Schüler erhalten die Möglichkeit, sich ihre Kenntnisse mit einem international anerkannten Dokument, dem Europäischen Com-puterführerschein (ECDL), bestätigen zu lassen.

Exkursionen, Wandertage, Praktika, Bildungsfahrten (vgl. „Schulfahrtenkonzept“) und Wett-bewerbe bieten den Schülern die Möglichkeit, ihre erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten anzuwenden und zu erweitern, sowie vielfältige Beziehungen zur außerschulischen Praxis zu knüpfen. Dazu zählen u. a.:

Wettbewerbe:

Zertifikate:

Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik – wir rechnen mit allem.

Gesellschaftswissenschaften  ↑ Inhalt  ↑

Der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht umfasst die Fächer Geschichte, Politische Bil-dung, Lebensgestaltung, Ethik, Religion (LER) und Geografie. Mit Hilfe zeitgemäßer Unter-richtsmethoden und Organisationsformen werden die Schüler befähigt, historische, aktuelle und gesellschaftliche Entwicklungen zu analysieren, zu bewerten und zu präsentieren.

Um dies zu erreichen, werden z. B. in Diskussionsrunden mit Kommunalpolitikern und Wirt-schaftsvertretern sachliche und kontroverse Gesprächsführungen geübt. Wir möchten zudem erreichen, dass unsere Schüler bei der Themenbearbeitung regionale Bezüge herstellen. Sie können dabei auf ihre Erfahrungen aus der unmittelbaren Umgebung zurückgreifen und diese in den Unterricht einbeziehen.

Der gesellschaftswissenschaftliche Unterricht vermittelt ihnen grundlegendes gesell-schaftliches Wissen und bietet Möglichkeiten des Reflektierens und Handelns, damit sie sich möglichst schnell in die Rolle des mündigen, kritischen und engagierten Bürgers hinein-finden.

Um diese Ziele zu erreichen, bieten wir im Unterricht und unterrichtsergänzend an:


Gesellschaftswissenschaften – forschen, woher wir kommen und diskutieren, wohin wir wollen.

Kunst, Musik & Darstellendes Spiel  ↑ Inhalt  ↑

Am Gymnasium auf den Seelower Höhen sind der Kunst- und Musikunterricht für alle Schüler der Sekundarstufe I obligatorisch. Der „offene Ganztag“ bietet uns zusätzliche Mög-lichkeiten: z. B. individueller Instrumentalunterricht und der Chor. Zu Beginn der Sekun-darstufe II wählen die Schüler zwischen Kunst, Musik oder Darstellendem Spiel.

Diese drei Fächer erlangen ihre besondere Bedeutung dadurch, dass es hier mit Blick auf die von uns angestrebte ganzheitliche Entwicklung junger Menschen vor allem um die Ausbil-dung der ästhetischen Sinne sowie der Genuss- und Gestaltungsfähigkeit geht. All dies ge-schieht im Einklang mit dem rationalen Erkennen und Erfahren der Wirklichkeit. Im Rahmen des künstlerisch-musischen Unterrichts werden unter anderen folgende Kompetenzen ent-wickelt:

Bildende und darstellende Kunst sowie Musik bereichern nicht nur das Leben unserer Schü-ler, sondern fachübergreifend und über den Unterricht hinaus auch jenes der gesamten Schule. Musik und Kunst sind für uns ein wichtige Bindeglieder zwischen Schulleben und Öffent-lichkeit und lassen unser Gymnasium zu einem Ort kultureller Begegnung werden.

Dazu gehören:

Kunst, Musik, Theater - die Welt mit allen Sinnen erfahren.

Sport  ↑ Inhalt  ↑

Sport ist ein notwendiger Teil der ganzheitlichen Erziehung und gesunden Entwicklung unserer Schüler. Er fördert den individuellen Einsatz, Teamgeist, Disziplin und faires Verhal-ten und motiviert gleichzeitig, sich über die Schulzeit hinaus sportlich zu betätigen, auch als Organisator und Kampfrichter.

In diesem Sinne bieten wir im Rahmen des Unterrichts: Badminton, Tischtennis, Volleyball, Tanz und Aerobic, Joggen, Nordic-Walking, Kegeln sowie Schwimmen und der Skilanglauf an. Darüber hinaus bieten wir Anlässe, bei denen die Schüler ihre sportliche Kompetenz erhö-hen können:

Sport – wir bewegen uns.

Der „offene Ganztag“ für die Schüler der Sekundarstufe I  ↑ Inhalt  ↑

Seit seiner Einrichtung mit Beginn des Schuljahres 2006/07 haben die Schüler der Sekundar-stufe I die Möglichkeit, zusätzlich Ganztagsangebote auszuwählen. Die Teilnahme am Ganz-tag ist freiwillig.

Die Organisation des Ganztages folgt dem Modell „Schule als Lebensraum“ und zielt ergän-zend zum Unterricht auf eine für die Heranwachsenden sinnvolle Ausgestaltung des Nach-mittags. Hier sollen sie sich aufgehoben fühlen, sollen ihre sozialen, kommunikativen und medialen Kompetenzen in Situationen und mit Personen weiter entwickeln können. Es besteht zudem die Möglichkeit, mit fachlicher Hilfe Hausaufgaben anzufertigen, seinen Interessen nachzugehen sowie in zahlreichen Projekten, Sportgruppen, Zirkeln, Arbeitsgemeinschaften u. a. seine Freizeit angenehm und anregend zu verbringen. Im Rahmen des Ganztages bietet die Schule individuelle Lernzeiten für einzelne Schüler an, um Defizite gezielt und mit Hilfe eines Fachlehrers ausgleichen zu können. Diese Möglichkeit individueller Hilfe ist zeitlich begrenzt. Sollten die Eltern nicht einverstanden sein, können sie dieses Angebot ablehnen.

Mit der Cafeteria verfügen wir seit August 2007 über ein Gebäude, das nicht nur der Mittags- und Imbissversorgung dient, sondern auch Raum für zahlreiche Freizeitaktivitäten und schu-lische Veranstaltungen im Rahmen und außerhalb des Ganztags bietet.

Zusätzlich zu den schulischen Möglichkeiten gibt es Angebote externer Partner, mit denen Kooperationsverträge bestehen. Darin sind die Ziele, Inhalte und Organisationsformen der Zusammenarbeit fixiert. Die Disponibilität der Kooperationspartner sowie vor allem die oft unausgewogene Nachfrage seitens der Schüler können dazu führen, dass nicht immer alle Angebote in jedem Schuljahr zur Verfügung stehen.

Wir kooperieren mit den Partnern:

  • Tennisclub Seelow e.V.

  • Kreiskulturhaus

  • Deutsches Rotes Kreuz


  • CVJM e.V.

  • Stadtbibliothek Seelow

  • Philatelistenverband Seelow e.V.

  • TSG Seelow e.V.

  • Dampfbäckerei Seelow

  • Gedenkstätte Seelow

  • Schützenverein Seelow 1990 e.V.

  • Rot-Weiß-Diedersdorf e.V.

  • Zentralinstitut für Agrar- und Landschaftsforschung (ZALF) in Müncheberg

  • Sparkasse Märkisch-Oderland

  • SV Victoria Seelow e.V.

  • Polizei MOL, Prävention Bereich Seelow

  • Verkehrswacht Seelow e. V.

  • Oberlandesgericht Brandenburg

Ganztag am Seelower Gymnasium – hier fühle ich mich wohl.

Entwicklung von Medienkompetenz  ↑ Inhalt  ↑

Wir leben in einer zunehmend von neuen Medien bestimmten Welt. Medien beeinflussen nicht mehr nur das gesellschaftliche und individuelle Leben; sie werden nachweislich immer mehr zu einer Grundlage, zu einem notwendigen Mittel, um Lebens-, Lern- und Arbeits-anforderungen überhaupt erfüllen zu können.

Auf diese Herausforderung reagiert unser Gymnasium, indem es der Entwicklung von Medienkompetenz im Spektrum einer modernen Allgemeinbildung einen angemessenen Platz einräumt.


Unsere Schüler werden zu einem souveränen und verantwortungsvollen Umgang mit modernen Medien befähigt. Dabei hat das Fach Informatik eine wesentliche Funktion und den anderen Fächern kommt im Sinne eines integrativen, fächerverbindenen Ansatzes eine wichtige Funktion zu, dergestalt, dass sie an vorhandene Voraussetzungen seitens der Schüler anknüpfen, fachspezifische Anwendungsmöglichkeiten bieten und insgesamt die Medien-kompetenz eines jeden Lernenden ausprägen. Ein kompetenter Umgang mit Medien umfasst – einschlägiger Literatur zu Folge – Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung. Diese 4 Dimensionen finden bei der Gestaltung des Unterrichts in allen Fächern ihre Berücksichtigung und werden fachspezifisch akzentuiert.


Medien, mit denen unsere Schülerinnen und Schüler kompetent umgehen lernen müssen, sind neben der Muttersprache, den traditionellen Lehrmaterialien und den Printmedien auch Rundfunk, Fernsehen, CD, DVD- und Videotechnik, Telefon, MP3, Präsentationsgeräte (z.B. Overheadprojektoren, Beamer, smartboard), Computer und Internet.

Für die Entwicklung des umfassenden Medienkonzepts sowie dessen praktische Umsetzung und Evaluation ist das eigens dafür gegründete MEP-Team unter der Leitung des Oberstufenkoordinators verantwortlich.

Förderung, Beratung und Betreuung  ↑ Inhalt  ↑

Das sind allesamt Ansprüche, denen auch der Unterricht gerecht wird. Aber wir wollen mehr:

Förderung im Unterricht

Förderung außerhalb des Unterrichts

Förderung sonderpädagogischer Art



Zusammenarbeit von Eltern, Schülern und Lehrern   ↑ Inhalt  ↑

Die enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Schülern auf der Grundlage bestehender gesetzlicher Bestimmungen (vgl. Brandenburgisches Schulgesetz, insbes. Teil 7) ist für uns eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungsarbeit. Die Möglichkeiten der Partizipation können von allen Akteuren sowohl im alltäglichen Schulbetrieb als auch innerhalb der bestehenden Gremien wahrgenommen werden.

Formen der Partizipation:

Ablehnen, Abstimmen, Anhören, Beantragen, Beauftragen, Beraten, Beschließen, Diskutie-ren, Einmischen, Empfehlen, Informieren, Klagen, Kontrollieren, Kritisieren, Planen, Prüfen, Rechtfertigen, Vorschlagen, Wählen, Widersprechen

Gremien in unserem Gymnasium:
Gremienübergreifend:
Schulübergreifend:

Die für die aktuelle Wahlperiode gewählten Mitglieder der Gremien sind im Anhang auf-geführt, siehe: „Gremien und Zuständigkeiten“.

Fortbildung für Lehrkräfte am Gymnasium auf den Seelower Höhen  ↑ Inhalt  ↑

Ziele

Die Fortbildung der Lehrer unseres Gymnasiums dient der Erweiterung, dem Vertiefen und dem Aktualisieren ihrer beruflichen Qualifikationen und Kompetenzen im unfassenden Sinne. Sie sichert die Qualität des Unterrichts sowie der gesamten Bildungs- und Erziehungsarbeit und damit zugleich die Leistungsfähigkeit der Schule und insbesondere der Schüler. Außer-dem diskutieren hier Lehrer, Bildungspolitiker und Pädagogen zu schulrelevanten Prozessen in der Region sowie zu bildungspolitischen Entwicklungen und Erfordernissen. Fortbildungs-veranstaltungen sind wichtige Foren für die berufsbezogene Diskussion und den Meinungs-austausch.

Die Teilnahme an Fortbildungen wird von allen Lehrkräften unseres Gymnasiums als eine Selbstverständlichkeit betrachtet.

Inhalte und Organisation

Die für uns relevanten Fortbildungsveranstaltungen existieren auf unterschiedlichen Niveaus, mit unterschiedlichen Inhalten sowie in unterschiedlichen Organisationsformen.

  1. Innerhalb der Schule werden von den Lehrkräften selbständig Veranstaltungen teilweise unter Hinzuziehung externer Spezialisten organisiert: die SchiLF-Veranstaltungen
    (Schulinterne Lehrkräftefortbildung).
    Die Themen umfassen alle Bereiche der Unterrichtsgestaltung und des Schullebens. Hier wird über erzieherisch relevante Probleme (Sekten, Drogen usw.), spezifische Förder-maßnahmen für Schüler (ADHS, LRS, usw.) und auch das Schulprogramm diskutiert. Zudem werden Exkursionen für Lehrkräfte organisiert (Potsdam, Stasi-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Buckow, u. a.), die sowohl einen individuellen Zuwachs an Wissen und Erfahrung ermöglichen als auch die sozialen Beziehungen innerhalb des Kollegiums entwickeln helfen. Jede Lehrkraft unseres Gymnasiums absolviert mindestens 16 SchiLF -Stunden pro Schuljahr.
    In den SchiLF-Veranstaltungen werden gemeinsam pädagogische Prozesse, Situationen bzw. Probleme reflektiert und analysiert, Denk- und Sichtweisen modifiziert und ggf. ver-änderte Vorgehensweisen projiziert.
    Die Veranstaltungen zum Schulprogramm, zur Auswertung des Ganztages sowie zu den schulinternen Lehrplänen (auf der Basis neuer Curricula) haben neben ihrem partizi-patorischen Moment insbesondere auch eine berufsqualifizierende Funktion.

  2. Weitere Veranstaltungen im Sinne der Fortbildung aller Lehrkräfte werden durch das Staatliche Schulamt Frankfurt (Oder) organisiert, insbesondere durch die vom Schulamt berufenen Fachmoderatoren.
    Hier handelt es sich überwiegend um (fach-)didaktisch-methodische Themen zur Verbesserung der Qualität und Effizienz des Unterrichts. Einen großen Stellenwert besit-zen die Veranstaltungen, die über veränderte Curricula informieren und die Lehrkräfte dazu befähigen, auf dieser Basis schuleigene Lehrpläne zu erstellen.
    In diesen Bereich der Fortbildung fallen auch Veranstaltungen, in denen sich jene Kolle-gen, die als gewählte bzw. berufene Mitglieder in den unterschiedlichen Gremien auf schulischer, kommunaler oder regionaler Ebene tätig sind, zusätzliches Wissen für die Ausübung ihrer Ämter aneignen können.
    Je nach Angebot und verfügbarer Zeit absolviert jede Lehrkraft mehrere dieser Veran-staltungen im Schuljahr, wobei der eigene Unterricht den Vorrang vor der Teilnahme an diesen Fortbildungen hat.

  3. Lehrer unseres Gymnasiums nehmen außerdem an Veranstaltungen teil, die durch das Brandenburgisch-Berliner Landesinstitut für Schule und Medien in Ludwigsfelde (LISUM), das Landesinstitut für Lehrerbildung (LaLeb) in Potsdam-Babelsberg oder durch gleichgestellte Institutionen im Land Brandenburg bzw. Berlin organisiert werden.
    Dazu zählen Fortbildungsveranstaltungen für (zukünftige) Mentoren für die Betreuung von Praktikanten bzw. Studienreferendaren, für die Leitung bzw. Gestaltung von Pro-jekten oder Experimenten (z. B. Pro Lesen). Primär ist hier der Qualifikationseffekt das Ziel, sekundär auch der regionale und überregionale Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Unsere Maxime: Lehren durch Lernen

Evaluation  ↑ Inhalt  ↑

Wir wollen unser Schulprogramm bzw. einzelne Komponenten in gewissen zeitlichen Ab-ständen evaluieren, d. h. prüfen, ob die geplanten Schritte getan und die erwarteten Effekte eingetreten sind. Damit schaffen wir eine Basis für die Selbstreflexion, befördern den schul-internen Meinungsaustausch, lernen aus Erfahrungen und Fehlern und gewinnen letztlich Impulse für unsere weitere programmatische und praktische Arbeit. Nur so kann es erreicht werden, dass unser Schulprogramm wirklich als Entwicklungsinstrument wirkt und jeder Ein-zelne dessen Orientierungskraft zu schätzen weiß.

Neben dieser Form der ständigen Prüfung und Evaluation soll unsere gesamte schulische Ar-beit, insbesondere der Unterricht als deren Kern, analysiert und ausgewertet werden.

Wir wollen die Evaluation transparent und akzeptabel gestalten, die Ergebnisse so formu-lieren, dass sie von unseren Eltern, Schülern und Lehrern als Hilfe und Anregung verstanden werden.

Formen der internen Evaluation:
  1. Qualität von Schule, Unterricht und Management

  2. Qualität des Unterrichts

Formen der externen Evaluation:

Konzept für die Studien- und Berufsorientierung der Sekundarstufe II  ↑ Inhalt  ↑

Die Studien- und Berufsorientierung soll die Schüler darin unterstützen, selbstständig und eigen-verantwortlich konkrete und realistische Vorstellungen über Anforderungen in Studium, Aus-bildung und Arbeitsleben sowie über die dafür erforderlichen persönlichen Voraussetzungen ent-wickeln zu können. Der zunehmende akademische Fachkräftebedarf erfordert eine intensive Infor-mation und Beratung über Studienmöglichkeiten. Die Berufs- und Studienorientierung ist Bestand-teil des Unterrichts. Darüber hinaus bieten wir folgende Maßnahmen an:


Stufe 11

Zeitraum

Maßnahme

Verantwortlichkeit

2. Schulhalbjahr

Elterversammlung zur Berufs- und Studienorientierung

Einladung Frau Wilke (Agentur für Arbeit)

Tutoren 11

Exkursion

Besuch von Universitäten und Hochschulen, Studienberatung vor Ort, Besuch von Vorlesungen usw.

Tutoren 11


Gewinnung von Interessenten für die Teilnahme am Studienkompass

Studienberater und Tutoren

Exkursion

Teilnahme an der IHK-Berufsmesse

Studienberater, Tutoren



Stufe 13

1. Schulhalbjahr

Berufs- und Studienorientierung der gesamten Stufe durch Frau Wilke (Agentur für Arbeit)

Studienberater

Osterferien

Durchführung von studienfeldbezogenen Eignungstests (freiwillig) mit dem psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit

Studienberater

2. Schulhalbjahr

Durchführung von Schulsprechstunden durch die Beraterin der Agentur für Arbeit, Frau Wilke

Studienberater



1 Wenn nachfolgend die männlichen Personenbezeichnungen (Schüler, Lehrer, Kollegen usw.) verwendet werden, so sind damit stets auch die weiblichen Personen gemeint.

Unser Plan für das Schuljahr 2011/12  ↑ Inhalt  ↑



Vorhaben

Termin / Zeitraum

Ziele

Verantwortlichkeiten

Ergebnis und –kontrolle

fifty-fifty plus

ab Schuljahresbeginn, kontinuierlich

Plan und Aktionen zur Senkung des Energieverbrauchs und damit für den Umweltschutz;

Herr F. Seifert,

Analyse des Energieverbrauchs (Verbrauchswerte), Kosteneinsparung, von der auch die Schule profitiert

Ganztag

ab Schuljahresbeginn, kontinuierlich

Präzisieren und Aktualisieren der Angebote,

Evaluieren der Angebote

Herr Dr. O. Steinke

Konferenz aller in den Ganztag involvierten Personen,

Schulprogramm


ab Schuljahresbeginn,

kontinuierlich

Aktualisieren und Evaluieren

Steuergruppe Schulprogramm

Einarbeiten aller Veränderungen; Kontrolle der Umsetzung der einzelnen Vorhaben

Festwoche

19.09. – 24.09.2011

Projekte, Kulturprogramm, Festakt, Ehemaligentreffen

Steuergruppe, Projektleiter

Präsentation am 22.09.

Methodenwoche

26.09. 30.09.2011

Stufe 8: Afrika

Stufe 9: Vorbereitung Facharbeit

Klassenleiter, FL

Unterschiedliche Formen der Ergebnispräsentation

Stundenpaarlauf

22. September 2011

Fitness und Gemeinschaft

Fachgruppe Sport

Zeiten und Platzierungen

Elterntag

22.Oktober 2011

Schnupperunterricht für Schüler der Klassenstufe 6, Beratung für Eltern, Präsentieren der Fachbereiche

Schulleitung

Vorbereitungsteam

Resonanz in der Öffentlichkeit, Anwahlverhalten der Eltern

Tag der Naturwissenschaften

27.Oktober 2011

Prüfen der Kenntnisse in Bio, Ch, Ph, Informatik, WAT in Gestalt eines Quiz, Motivation der Schülerinnen und Schüler

Fachlehrer Bio, Ch, Ph, Info, WAT

Frau B. Lüdtke

Auszeichnung der Besten, Auswertung der Ergebnisse in den entspr. FK

Schul-Mathematik-olympiade

Herbst 2011

Begabtenförderung

Fachlehrer Ma,

Herr Ludwig

Siegerehrung

1. Wandertag

08. November 2011

für Stufe 7-10 laut Schulfahrtenkonzept,

Stufen 11 und 13 nach eigener Planung

Klassenleiter und Tutoren

Erfahrungen und Einsichten in Anhängigkeit von Ziel und Thema, Entw. der sozialen Kompetenz

Kreis-Mathematik-olympiade

1. Halbjahr

Feststellen des Leistungsstandes / Präsententieren der erworbenen Fähigkeiten in Gestalt eines Wettbewerbs

Fachlehrer Ma

Auswertung der Ergebnisse, Ehrung der Sieger

Musikcafé


musikalische Talente stellen sich vor

Stufe Q3, FL Musik

Resonanz der Öffentlichkeit

Landesolympiade Physik

1. Schulhalbjahr

Begabtenförderung, Motivation zum Forschen

alle Fachlehrer Ph,

Herr Ludwig

Veröffentlichen der Platzierungen

Bundeswettbewerb Physik

1. Schulhalbjahr

Begabtenförderung, Motivation zum Forschen

alle Fachlehrer Ph,

Herr Ludwig

Veröffentlichen der Platzierungen

Geschichts-olympiade

stufenweise über das Schuljahr hinweg

Schülerinnen und Schüler präsentieren ihre Geschichtskenntnisse und erhalten Rückmeldung über ihren Wissensstand

Frau I. Heimlich

Auszeichnung des besten Schüler, Auswertung der Ergebnisse in der FK Ge

Religions-philosophische Woche

Januar 2012

Klassenstufe 11

Kennen und Differenzieren der unterschiedlichen Inhalte und Intentionen, Leben in der multikulturellen Gesellschaft

Fachlehrer Ge

Gespräche, differenzierte Aufgabenstellungen, Berichte

Schülerbetriebs-praktikum Kl. 9

Januar 2012

eigene praktische Arbeit der Schülerinnen und Schüler in Betrieben und Einrichtungen der Region; Einsichten, Erkenntnisse und Erfahrungen und deren Auswertung mittels eines Praktikumsberichts; Berufsmotivation

Fachlehrer WAT

Praktikumsmappe / Praktikumsbericht; Einbeziehen der Ergebnisse in den nachfolgenden Unterricht

Methodenwoche

Februar 2012

Stufe 9, Auswerten, Darstellen und Präsentieren der Ergebnisse des Betriebspraktikums (Medienkompetenz)

Fachlehrer WAT, Klassenleiter, Fachlehrer aller Fachbereiche

Präsentationen unterschiedlichster Art

Känguru-

Wettbewerb

März 2012

Schülerinnen und Schüler stellen ihr Wissen in Mathematik unter Beweis und wetteifern miteinander

alle Fachlehrer Ma,

Frau Müller,

Kosten: 2€ p. P.

Öffentliche Auswertung und Ehrung (Urkunden und Präsente)

Frühlingsball

Frühjahr 2012

Unterhaltung und Gemeinschaft

Kulturteam und Klassenstufe 11


Stundenpaarlauf

Frühjahr 2012

Fitness und Gemeinschaft

Fachgruppe Sport

Zeiten und Platzierungen

Reise einer Delega-tion in die Partner-schule Senegal

März .2012

Fortsetzen der Partnerschaft und der

Arbeit am Projekt

Frau Hiekel, Frau Kurczyk, Schüler der AG Senegal,

Präsentieren der Projektergebnisse, Reisebericht,

Verkehrssicher-heitstag

zum Zeitpunkt der mdl. Abiturprüfungen

für Stufe 7: Erhöhen der Sicherheit für Verkehrsteilnehmer



Schwimmkurs

Kl. 7

11.06. - 15.06. 2012

Erlernen des Schwimmens bzw. Verbessern der Schwimmfähigkeiten

Sportlehrer Kl. 7

Schwimmabzeichen

2. Wandertag

Mai/Juni 2012

Planung der Vorhaben / Ziele in der Klassen und Kursen

Klassenleiter / Tutoren

Erfahrungen und Einsichten in Anhängigkeit von Ziel und Thema, Entw. der sozialen Kompetenz

Brest-Projekt


Juni 2012

Fahrt nach Brest, Arbeitsgruppen zu unterschiedlichen Themen

Projektleiter

Frau Wilpert

Austausch und Veröffentlichen der Ergebnisse

Schulsportfest

19.06. 2012

Ermitteln der sportlichsten Klasse /Gruppe

Fachgruppe Sport

Zeiten, Weiten und Spaß


Aktuelle Anlässe und Angebote können zu Veränderungen führen.

Schulfahrtenkonzept 2011/2012  ↑ Inhalt ↑


Erfolgreiches, auf die Kompetenzentwicklung der Schüler abgestelltes schulisches Arbeiten erfordert über den traditionellen Unterricht hinaus das sinnvolle Nutzen außerschulischer Lernorte und Erfahrungsräume, also die – im weitesten Sinne – Öffnung der Schule, ohne dass sich die Schule dabei ihrer zentrierenden und systematisierenden Funktion entzieht. Die Vielfalt der Lernorte ist eine der Voraussetzungen dafür, dass Lernende und Lehrende ergänzend zu den schulinternen Quellen und Materialien vielfältige Erfahrungen sammeln können und somit eine authentische und aktuelle empirische Basis für das weitere Lernen in der Schule sowie zur Erweiterung ihres individuellen Gesichtskreises schaffen können. Hier kann man Gelerntes fachübergreifend vertiefen, bestätigen, erweitern oder korrigieren und mit Hilfe eines individuellen Lernarrangements einen subjektiven Zugang zur reichhaltigen Lebens- und Arbeitswelt finden. Die gewonnenen Erfahrungen werden danach sinnvoll als Gegenstand von Reflexion wieder für das Lernen im Klassenraum nutzbar gemacht. Die nicht nur für den Ganztag geltende Devise, unsere Schule als Lebensraum zu begreifen, findet ihr Komplement darin, außerschulische Orte und Institutionen quasi zu einer ‚Schule’ im besten Sinne des Wortes zu machen. Bildungsfahrten und Exkursionen sind zudem in besonderer Weise geeignet, um die in unseren 4 Leitthesen (Leistung – Identifikation – Kommunikation – Regeln und Verantwortung) enthaltenen pädagogischen Intentionen in erzieherisches Handeln umwandeln und mit Leben erfüllen zu können.


Unsere Organisationsformen des Lernens an anderen Orten:

► Bildungsfahrten (Gruppen, Klassen, Kurse)

► Sprachreisen

► Exkursionen

► Wandertage

► Seminare

► Internationale Projekte



Über alle Vorhaben werden die Eltern zu Beginn eines Schuljahres informiert und auf die Höhe der v.a. bei Reisen, Wandertagen und Exkursionen zu erwartenden Kosten hingewiesen. In besonderen Fällen werden Eltern im Hinblick auf finanzielle Zuschüsse beraten und bei der Beantragung unterstützt. Finanzielle Unterstützung kann sowohl durch das Job Center, durch das Land Brandenburg (Sozialfonds für Schulen), durch das „Bildungs- und Teilhabepaket“ der Bundesregierung sowie in begrenztem Maß auch durch den Förderverein des Gymnasiums auf den Seelower Höhen e.V. geleistet werden.

Dieses Schulfahrtenkonzept ist für dieses Schuljahr verbindlich und wird am Ende unter dem Aspekt seiner Umsetzung diskutiert.




Klassenstufe 7

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

Kennenlernfahrt

Burg (Spreewald)


Kennen lernen der Mitschüler der neuen Klasse sowie der näheren Umgebung; Entwicklung sozialer Kompetenzen, körperliche Aktivität bei Sport und Spiel

26.09. – 30.09.2011

Kosten ca. 150 €

Klassenleiter


1.Wandertag

(Ortserkundung)


Kennen lernen des Ortes Seelow, seiner Einrichtungen und historischen Plätze /Bauten


Klassenleiter

Theaterbesuch

Jugendtheater

2. Halbjahr, ca. 15 €

Fachlehrer Deutsch

2. Wandertag

nach Absprache mit den Schülern und Eltern


Klassenleiter



Klassenstufe 8

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

1. Wandertag

Frankfurt (Oder): Stadtbesichtigung, Kennen lernen der Geschichte der Stadt, ausgewählter historischer Orte und Bauwerke sowie ihrer Bedeutung als Grenzstadt

Kosten: ca. 15 €

Klassenleiter

Theaterbesuch

Jugend- oder Erwachsenentheater

2. Halbjahr, ca. 15 €

Fachlehrer Deutsch

Exkursion

Ein Tag im Oderland“ Zur Geschichte der Region

2. Halbjahr

Fachlehrer Ge

2. Wandertag

nach Absprache mit den Schülern und Eltern


Klassenleiter

Oper/Ballett/Musical

Erleben eines musikalischen Werkes, Diskussion;

abhängig vom Angebot, nach Absprache mit Schülern und Eltern

1.oder 2. Hj

Kosten ca. 15€

Fachlehrerin Musik



Klassenstufe 9

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

1. Wandertag

Fahrt nach Potsdam: Kennen lernen der Landeshauptstadt: Geschichte, politisch-administrative Funktion, historische Orte und Bauwerke

Kosten ca. 15€

Klassenleiter

Besuch der Gedenkstätte KZ Sachsenhausen

Veranschaulichen der Vergangenheit mittels originaler Gegenstände, Dokumente etc.; Bewusstmachen der Gräueltaten des Nationalsozialismus und der Leiden der Häftlinge; Beitrag zur Erziehung für Humanismus und gegen Antisemitismus

Ende des 2. Schulhalbjahres

Fahrtkosten ca. 15 €

Fachlehrer Geschichte


Theaterbesuch

Erleben eines inszenierten Kunstwerkes

lt. Spielplan

Fahrtkosten / Eintritt ca. 15 €

Fachlehrer Deutsch

Exkursion

Besichtigung eines Energieproduzenten bzw- -verteilers; Möglichkeiten, Perspektiven und Grenzen der Energiegewinnung, Schädigung und Schutz der Umwelt; Energiegewinnung als physikalischer Prozess, Alternative Energien

Schuljahresende

Fahrtkosten ca. 20 €


Fachlehrer Physik


Exkursion ZALF

Kennen lernen der Inhalte, Ergebnisse und Methoden der Forschung des Instituts in Verbindung mit den Unterrichtsinhalten (Bio, Geo)

Frühjahr 2012

Fahrtkosten

Fachlehrer Naturwissen-schaften und Geografie

2. Wandertag

nach Absprache mit den Schülern und Eltern


Klassenleiter



Klassenstufe 10

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

Sprachreise

Fahrt nach London: Praktizieren der englischen Sprache, Kennenlernen von Kultur, Geschichte, Alltag

26.09. – 30.09. 2011

Reisepreis: 281 €

Klassenleiter, Fremdsprachenlehrer

1. Wandertag

Exkursion nach Berlin: Besuch des Bundestages und Gespräch mit Abgeordneten, Entscheidungsprozesse und –strukturen sowie Kontrollmöglichkeiten staatlicher Macht kennen lernen, eigene politische Urteile argumentativ vertreten, Erschließen politischer Sachverhalte aus der Perspektive der Politiker und Betroffener; Besichtigung der Bundeshauptstadt: Geschichte, politisch-administrative Funktion, Bauwerke


Fahrtkosten und evtl. Eintritt ca. 20 €


Klassenleiter und Fachlehrer

Gesellschaftswissenschaften


Exkursionstag

König der Löwen“

Theaterfahrt nach Hamburg

Januar/Febr. 2012

Kosten ca. 15 €

Fachlehrer Deutsch

Exkursion

Besuch des Bundesverteidigungsministeriums (Bundeswehr und internationale Sicherheit) und der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen (Wirkungsweise diktatorischer Macht, Gespräche mit Zeitzeugen)

Februar 2012

Kosten: 15 €

Fachlehrer Gesellschaftswissenschaften


2. Wandertag

nach Absprache mit Schülern und Lehrern


Klassenleiter

POL&IS

oder: Demokratie-Werkstatt (Trebnitz)

Einwöchiges Seminar als Planspiel, Informationen /Kenntnisse zu regionalen und globalen politischen Entwicklungen,

Diskussionen über und Praktizieren von Demokratie

Termin:

ca. 120 €

fakultativ

Klassenleiter, Fachlehrer Gesellschaftswissenschaften



Klassenstufe 11

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

1. Wandertag

nach Absprache mit Schülern und Eltern


Tutoren

Exkursion

Besuch von Orten religiösen Lebens in Berlin im Rahmen der religions-philosophischen Projektwoche: konkrete Einblicke in das religiöse und soziale Leben einzelner Religionsgemeinschaften, Entwickeln von Respekt und Toleranz , Beitrag zu einer Erziehung gegen Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus

……………. Januar 2012

Kosten ca. 20€

Fachlehrer Geschichte

Exkursion an verschiedene Universitäten

Besuch von Hochschulen: Informationen zu Studienmöglichkeiten und -verlauf (Fächer bzw. Module der Studiengänge, Studieninhalte, Leistungsnachweise und Prüfungen, Relevanz für den Arbeitsmarkt, etc.), ggf. Besuch von Lehrveranstaltungen

Termin entspr. der Angebote der Hochschulen

Fahrtkosten nach Frankfurt, Berlin, Potsdam oder Cottbus

Studienberatungslehrer,

Tutoren 11

Exkursion

Teilnahme an der IHK-Berufsberatungsmesse

Sommer, Fahrtkosten ca. 10 €

fakultativ, (mit Termin und Besuchsnachweis)

Studienberatungslehrer

Exkursion

Ökologie: Erkennen und Analysieren ökologischer Probleme und deren Lösung vor Ort (laut LP)

Frühjahr 2012

evtl. Fahrtkosten

Fachgruppe Biologie

Exkursion

Besuch der Leipziger Buchmesse; Erkunden des aktuellen Buchmarktes und Wecken des Leseinteresses, Erleben von Literatur als Wirtschafts-, Bildungs- und Unterhaltungsfaktor, Rolle der Medien

lt. Messeplan, Frühjahr

Fahrtkosten ca. 30 €

Fachgruppe Deutsch

2. Wandertag

nach Absprache zwischen Schülern, Eltern, Lehrern





Klassenstufe 12

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

Bildungsfahrt

Weimar


Geschichte und historische Bauten, Leben und Werk der Vertreter der klassischen deutschen Literatur, Besuch wissenschaftlich relevanter Einrichtungen (Planetarium, Optisches Museum, etc.) Aufgabenstellung aus Leistungs- und Grundkursen

26.09. – 30.09.2011, Fahrtenwoche

Kosten ca. 190 €

Kurslehrer

Tutoren

Exkursion

Max-Planck-Institut, Molekulare Genetik

September /Oktober

Fahrtkosten, Eintritt frei

Fachlehrer Bio

1. Wandertag

nach Absprache mit den Schülern


Tutoren 12

Exkursion

Opernbesuch

vorauss. Januar

fakultativ



Alle Klassen und Stufen

Vorhaben

Ziele und Inhalte

Termin & Kosten

Fach & Verantwortung

Sprachreise nach Clermont-Ferrand

max. 10 Personen

Praktizieren der französischen Sprache, Kennenlernen der Kultur und Natur der Auvergne, Atelierarbeit mit Jugendlichen anderer Länder (Beitrag zur multikulturellen Erziehung)

April / Mai 2012

Kosten ca. 220 €,

fakultativ, max. 10 Pers.

Fachlehrer Französisch


Exkursion

Kl. 9-10

Besuch verschiedener Veranstaltungen sowie historisch markanter Stätten, u.a. der Gedenkstätte KZ Auschwitz: Stärkung der Idee der Freundschaft und Solidarität zwischen den Völkern, Beitrag zu einer Erziehung im Sinne des Humanismus

2. Halbjahr

fakultativ

Fachlehrer Religion


Internationale Begegnung in Brest

Praktizieren der russischen Sprache, Kennenlernen der Kultur und Geschichte Russlands /Belorusslands; Arbeit am Projekt (Zeitzeugen, Recherchen zur Geschichte, mediale Präsentation), Entwickeln einer Schulpartnerschaft (Fortsetzung des Brest-Projekts vor Ort)

max. 20 Teilnehmer

Kosten ca. 80€

fakultativ

Fachlehrer Russisch

Musicalbesuch Klassen 10-13

Erleben eines Musicals im Original „Tanz der Vampire“

fakultativ

Kosten ca. 50 €

Fachlehrer Musik

Schulpartnerschaft

Fahrt in den Senegal, Arbeit am Projektthema, Entwicklung interkultureller Kompetenzen, Ausbau der Beziehungen mit den Partnern in Rufisque

27.02.2012 – 17.03.2012,

ca. 5 Schüler + 3 Lehrkräfte

AG Senegal


Änderungen aus aktuellem Anlass vorbehalten.

Konzept für die Orientierung auf Studium, Berufsausbildung und Arbeitswelt  ↑ Inhalt ↑

(Berufsorientierungskonzept) Hauptverantwortliche: Frau H. Baldauf (Fachlehrerin für WAT

Frau A. Ebert (Beraterin für Studium + Berufsausbildung)



Sekundarstufe I



Schwerpunkt / Phase

Unterricht

Schulleben / Realbegegnung

Medien

außerschulische Partner

Klassenstufe 7

  • Einführung in den Berufswahlprozess

  • Interessen und Fähigkeiten

  • Berufswahl als Be-standteil der Lebens-planung

WAT (2. Hj):

- Einführung des BWP (Frau

Kunze)

- Interesse / Fähigkeiten /

Vorstellungen für die

Berufswahl entwickeln

- Kompetenzfeststellung /

Stärken + Schwächen

- Zukunftswerkstatt

„Lebensplanung“


Elterninformationsveranstal-tung zur BO (2. EV)


BWP (Beginn der Dokumentation der persönlichen Ent-wicklung in die Berufstätigkeit)


Internetportal:

- planet-beruf.de

Eltern / Netzwerk Zukunft


Agentur für Arbeit (Frau Kunze)








Klassenstufe 8

  • Berufe und ihre Ordnung

  • Interessen und Fähigkeiten

  • Bewerbungsunterla-gen

WAT:

- Berufe – Systematiken

- geschlechtsspezifische

Berufswahl

- Projekttag (Termin 1. Tag mdl. Abitur) im BIZ:

1. Test für Studieneinrich-

tungen / Was studiere ich?

2. Erstellung der Bewer-

bungsunterlagen

3. Vorstellungsgespräch und

Einstellungstest

Zukunftstag / Unternehmertag


Berufemarkt / Ausbildungs-börse / Wettbewerbe (z.B. Jugend forscht)


Vorbereitung Praxislernen


Elterninformationsveranstal-tung zum SBP (2. EV)

BWP (weitere Dokumentation der persönlichen Ent-wicklung in die Berufstätigkeit)


Internetportal:

- planet-beruf.de

- berufenet.de

- studienwahl.de


Eltern / Netzwerk Zukunft


Krankenkassen


Agentur für Arbeit (Frau Kunze / Frau Wilke)


Betriebe und Einrichtungen der Region



Schwerpunkt / Phase

Unterricht

Schulleben / Realbegegnung

Medien

außerschulische Partner

Klassenstufe 9

  • Arbeits- und Berufsleben

WAT:

- Ausbildung in der

Region

- Kompetenzwoche: Arbeit

am Computer (Word und

Excel)

1. Übungen zu Bewerbung /

Lebenslauf

2. Schreiben von Fachar-

beiten

3. Grundlagen für die Prak-

tikumsmappe

- Bewerbung / Lebens-

lauf (Deu) / Vor-

stellungsgespräch / Test

- Workshop: Ausbildungs-

wege / Fächerwahl

SBP / Praxislernen


Facharbeit


Zukunftstag / Unternehmer-tag


Besuch des BIZ (individuell)

Weiterführung BWP


Bücher:

- „Berufe aktuell“

- „Studienwahl“

Internetportale:

- berufenet.de

- planet-beruf.de

- studienwahl.de

Eltern / Agentur für Arbeit (Frau Wilke) / Berufsberater / BIZ


Unternehmen und Einrichtungen der Region


Netzwerk Zukunft






Klassenstufe 10

  • Vorbereitung der Bewerbung

  • Entscheidungspro-zess / Alternativen

Deu / LER / PB:

- Lebensplanung /

Entscheidungsme-

thoden

- Vorstellungsgespräch

- Planspiel Börse


- Gewinnung von Interes-

senten für die Teilnahme

am Studienkompass

Zukunftstag / Unternehmertag


Informationstage verschiedener Einrichtungen


Elterninformationsveranstal-tung zur Berufs- und Studienorientierung (2. EV)

Weiterführung BWP


IHK Datenbank


aktuelle Medienange-bote (Internet / Zeit-schriften)

Eltern / Netzwerk Zukunft


Betriebe / Einrichtungen


IHK Ostbrandenburg


Sparkasse MOL


Agentur für Arbeit (Frau Wilke)






Sekundarstufe II



Schwerpunkt / Phase

Unterricht

Schulleben / Realbegegnung

Medien

außerschulische Partner

Klassenstufe 11


Studienorientierung /

Bewerbung

Berufs- und Studienorientierung: Informationen zu Studienmöglichkeiten und Bewerbungsmodalitäten

(alle Schüler; zu Beginn des Schuljahres)


Individuelle Berufs- und Studienberatung

(Schulsprechstunde: ab Sept. 2011 jeden 1. Dienstag im Monat 8.00 bis 12.00 Uhr)


Studienfeldbezogene Eignungstests (1. Tag der Osterferien)


Bewerbertraining ( 1 Tag der mdl. Abiturprüfungen)


Tag der Offenen Tür verschiedener Hochschulen / Universitäten, Bildungsmessen u.ä. (Exkursionstag oder 2. Wandertag)


Bewerbungsunterlagencheck (Schulsprechstunde 2. Hj.)


Teilnahme am Studienkompass


Schülerstipendium

Weiterführung BWP


aktuelle Medienange-bote (Internet / Zeit-schriften)


Internetportale der Universitäten / Hoch-

schulen / Agentur für Arbeit z.B. abi.de


Buch Studienwahl

Eltern / Agentur für Arbeit (Frau Wilke)


Psychologischer Dienst der Agentur für Arbeit


Krankenkasse AOK, Schüleralummni – Studieren lohnt

Ausbildungsberater der IHK Ostbrandenburg und HWK


Netzwerk Zukunft / Betriebe der Region





Klassenstufe 12


Studienorientierung /

Bewerbung

Individuelle Berufs- und Studienberatung

(Schulsprechstunde: ab Sept. 2011 jeden 1. Dienstag im Monat 8.00 bis 12.00 Uhr)


Bewerbungsunterlagencheck (Schulsprechstunde 1. Hj.)



Tag der Offenen Tür verschiedener Hochschulen / Universitäten, Bildungsmessen u.ä. (individuell)



Studienfeldbezogene Tests


Besuch der Berufsberatungsmesse der IHK Frankfurt / Oder Vocatium Oderregion (individuell)

Weiterführung BWP


aktuelle Medienange-bote (Internet / Zeit-schriften) z.B. abi.de



Internetportale der Universitäten / Hoch-

schulen / Arbeitsa-gentur


Agentur für Arbeit (Frau Wilke)


Betriebe und Einrichtungen








Psychologischer Dienst der Agentur für Arbeit


IHK Ostbrandenburg


Termine zur Studien- und Berufsorientierung, Unternehmertage, Messen und Veranstaltungen der Betriebe, der Agentur für Arbeit bzw. der IHK u.a. werden in der Schule veröffentlicht (Pinnwand 1. OG Schulhaus) sowie im WAT- Unterricht bekannt gegeben und können von den Schülerinnen und Schülern individuell wahrgenommen werden.

Zwischen der Schule und der Agentur für Arbeit besteht ein Kooperationsvertrag. Ansprechpartner sind Frau Kunze für die Sekundarstufe I und Frau Wilke für die Sekundarstufe II.

Die inhaltlichen Beiträge der einzelnen Fächer werden in der entsprechenden schuleigenen Lehrplänen konkretisiert.


Stand: 20.09.2011