Birnenköpfe



Als Birnenköpfe werden solche bezeichnet, die durch äußere Krafteinwirkung (nicht natürlich) eine deformierte Form erhalten. Sie weichen sehr stark von der natürlichen Form des Schädel ab. Bei den Amazonas-Indianern war es noch bis vor 80 Jahren ein kulturelles Ritual, die noch weichen Knochenpartien des Schädels eines Neugeborenen durch Brettchen, Rinde und Bast in die gewünschte Form zu bringen. Die dabei entstandene längliche Form des Kopfes wurde bei den Indianern als Schönheitsideal betrachtet. Die Anthropologen prägten den Namen Birnenkopf, weil diese Schädelform an Birnen erinnert. Es gibt Forscher, die die Hypothese vertreten, dass der Ursprung dieses Rituals darin begründet ist, dass die dort lebenden Indianer aus ihren Kindern Ebenbilder ihrer Gottheiten machen wollten.
Eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern geht davon aus, dass das Erscheinungsbild der Götter (und somit die Form der Schädel) Ergebnis des Kontaktes früher lebender Menschen mit Außerirdischen ist.